Sparda-Bank West eG
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Vertreterversammlung der Sparda-Bank West

Starkes Ergebnis im Migrationsjahr – 4 Prozent Dividende

Düsseldorf, 23. Juni 2026

Mit einem guten Jahresergebnis und einem klaren Fokus auf Zukunftsfähigkeit präsentierte sich die Sparda-Bank West auf ihrer Vertreterversammlung am 23. Juni 2026 im Maritim Hotel Düsseldorf. Der Vorstandsvorsitzende Andreas Lösing blickte auf ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2025 zurück. Neben dem 125-jährigen Jubiläum der Genossenschaft war es vor allem geprägt vom Wechsel des Kernbankverfahrens zu Atruvia. Trotz der mit diesem Mammut-Projekt verbundenen Herausforderungen ordnete Andreas Lösing das Ergebnis der Bank durchweg positiv ein: „Unsere Mitarbeitenden haben erneut einen starken Teamgeist bewiesen und damit die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg gelegt.“ Den anwesenden 214 der insgesamt 300 Mitgliedervertreterinnen und -vertretern berichtete der Vorstandsvorsitzende von weiterem Wachstum und soliden Zahlen. Die 505.986 Mitglieder der Bank werden angemessen daran beteiligt. Auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand beschloss die Vertreterversammlung eine Dividende in Höhe von 4,0 Prozent.

Deutliches Plus bei Jahresüberschuss und Bilanzsumme

In seinem Bericht über das zurückliegende Geschäftsjahr gab Andreas Lösing einen Überblick über die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen. Beim Jahresüberschuss legte die Sparda-Bank West um 12,6 Prozent auf 15,2 Millionen Euro zu. Die Bilanzsumme entwickelte sich erneut deutlich nach oben und stieg von 13,0 auf 13,9 Milliarden Euro (plus 7,1 Prozent). Und auch bei den Kundeneinlagen verzeichnete die Bank ein starkes Wachstum. Sie stiegen um 7,7 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro. „Trotz der vertrieblichen Herausforderungen durch den IT-Wechsel lagen wir hier deutlich über dem Branchentrend von rund 4 Prozent“, so Andreas Lösing. Treiber sei insbesondere die Sonderzinsaktion SpardaTagesgeldPlus gewesen, mit der die Bank 2025 in großem Umfang zusätzliche Gelder ins Haus holen konnte.

Starkes Ergebnis im Geschäft mit Baufinanzierungen

Auch bei den Kundenkrediten zeigte sich eine positive Entwicklung: Der Bestand stieg 2025 auf rund 7,5 Milliarden Euro (plus 3,3 Prozent). Den größten Anteil daran
hatten erneut die wohnwirtschaftlichen Baufinanzierungen – analog 2024 wurden auch im vergangenen Geschäftsjahr rund 99 % der gesamten Kundenforderungen für wohnwirtschaftliche Baufinanzierungen verwendet. Im Baufinanzierungsneugeschäft erreichte die Genossenschaftsbank ein Volumen von 937 Millionen Euro. Die Sparda-Bank bleibt damit in ihrem Geschäftsgebiet ein begehrter Finanzpartner, wenn es um den Kauf, den Bau oder die Modernisierung der eigenen vier Wände geht. Ein Schwerpunkt der Beratung lag dabei weiterhin auf dem Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. „Hier sehen wir mit Blick auf die steigenden Anforderungen im Neubau und den erheblichen Sanierungsbedarf bei den Bestandsimmobilien noch viel Potenzial“, so Andreas Lösing.

Zinsergebnis gestiegen, Provisionsgeschäft rückläufig

Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnete die Sparda-Bank West auch beim Zinsergebnis: Es lag 2025 bei 188,2 Millionen Euro und damit 18,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Leicht rückläufig entwickelte sich das Ergebnis im Bereich der Provisionen. Das Ergebnis belief sich hier Ende 2025 auf 49,0 Millionen Euro (minus 2,6 Prozent). Insgesamt ordnete der Vorstandsvorsitzende Provisionsgeschäft als stabil ein: Zwar seien die Erträge erneut gesunken, parallel dazu seien aber auch die Aufwendungen zurückgegangen. Andreas Lösing hob hier einen positiven Aspekt hervor: das Geschäft mit Union Investment. Die Provisionen aus der Zusammenarbeit mit dem genossenschaftlichen Fondsanbieter stiegen auf 27,8 Millionen Euro (nach 25 Millionen Euro 2024). Union Investment bleibt damit „eine tragende Säule in unserem Provisionsgeschäft“, so Andreas Lösing.

Höherer Verwaltungsaufwand im Transformationsjahr

Im Transformationsjahr 2025 ging es bei den Verwaltungsaufwendungen planmäßig nach oben. Insgesamt belief sich der Verwaltungsaufwand auf 195,2 Millionen Euro (plus 13,9 Prozent). Der Sachaufwand stieg auf 120,8 Millionen Euro (plus 14,7 Prozent), der Personalaufwand auf 74,4 Millionen Euro (plus 12,6 Prozent). Hintergrund waren auch hier insbesondere die Kosten für den IT-Wechsel sowie Löhne und Gehälter, soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersvorsorge und besondere Vergütungen für das außerordentliche Engagement der Mitarbeitenden im Jahr des IT-Wechsels. „Für uns sind das klare Zukunftsinvestitionen“, so Andreas Lösing. Mit der neuen Technologie habe man die Grundlage geschaffen, Prozesse weiter zu modernisieren und das Service- und Produktangebot für Kundinnen und Kunden deutlich auszubauen. Hier gab Andreas Lösing bereits einen ersten Ausblick: „Fans von Borussia Dortmund dürfen sich auf eine neue schwarz-gelbe Kontowelt freuen.“

Sparda-Bank West bekräftigt Wachstumsziele für 2026

Nach dem Verzicht auf die ursprünglich geplante Fusion mit der PSD Bank Rhein-Ruhr setzt die Sparda-Bank West ihre strategische Weiterentwicklung eigenständig fort. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Bank mit einem weiteren Ausbau ihres Kundengeschäfts. Geplant ist die Gewinnung von mindestens 10.000 neuen Girokundinnen und -kunden, insbesondere in jüngeren Zielgruppen. Im Baufinanzierungsgeschäft wird ein Neugeschäftsvolumen von rund einer Milliarde Euro angestrebt. Darüber hinaus soll die Einlagenbasis weiter gestärkt werden. „Die Entscheidung, den eingeschlagenen Weg eigenständig fortzuführen, ändert nichts an unseren strategischen Zielen. Wir wollen unsere Marktposition weiterentwickeln und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Bank nachhaltig sichern“, sagt Andreas Lösing.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Nachdem die Vertreterversammlung Vorstand und Aufsichtsrat entlastet und den Jahresabschluss genehmigt hatte, standen turnusmäßige Wahlen zum Aufsichtsrat auf der Tagesordnung. Wiedergewählt wurden Ulrich Dettmann, Dietmar Giesen, Susanne Fries und Sven Schmitte.

Hinweis für die Redaktionen:
Den Geschäftsbericht 2025 der Sparda-Bank West gibt es zum Herunterladen:

Geschäftsberichte - Sparda-Bank West

Über die Sparda-Bank West

Die Sparda-Bank West gehört zu den großen genossenschaftlichen Kreditinstituten für Privatkundinnen und -kunden in Deutschland. Ihr Unternehmenssitz liegt in Düsseldorf und mit Münster als Zweigniederlassung hat die Bank einen weiteren Hauptstandort. Das Kerngeschäftsgebiet der Sparda-Bank West erstreckt sich über fast ganz Nordrhein-Westfalen bis hin zu den Ostfriesischen Inseln im Norden von Niedersachsen. Seit über 125 Jahren bietet sie ihren Mitgliedern sowie Kundinnen und Kunden faire und kompetente Finanzberatung.

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Dr. Ulrike Hüneburg
Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation

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