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Sparda-Bank West fusioniert mit der Sparda-Bank Münster

Der seit dem vergangenen Jahr angestrebte Zusammenschluss der Sparda-Bank West und der Sparda-Bank Münster ist unter Dach und Fach. Die ordentliche Vertreterversammlung der Sparda-Bank West im Maritim-Hotel am Düsseldorfer Flughafen hat dem Vorhaben heute mit einer Mehrheit von 98,4 Prozent der abgegebenen Stimmen zugestimmt. An der Wahl teilgenommen haben 252 Mitgliedervertreter der Genossenschaftsbank.

Die Vertreterversammlung der Sparda-Bank Münster hatte bereits am 13. Juni grünes Licht gegeben. Mit der Abstimmung in Düsseldorf haben die höchsten Gremien beider Genossenschaftsbanken nun den Weg für die Fusion endgültig freigemacht.

Die mitgliederstärkste Kreditgenossenschaft in Deutschland
Das neue Institut trägt den Namen Sparda-Bank West. Rund 630.000 Mitglieder machen die Bank zur mitgliederstärksten Kreditgenossenschaft in Deutschland. Mit einer Bilanzsumme von mehr als 11 Milliarden Euro steigt sie auf zur Nr. 2 unter den Sparda-Banken und zur Nr. 4 unter den derzeit insgesamt noch rund 970 Genossenschaftsbanken hierzulande.

Das Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West erstreckt sich künftig über fast ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus bis Emden und Wilhelmshaven im nördlichen Niedersachsen. 82 Filialen an 58 Standorten betreuen mehr als 726.000 Kunden. Filialschließungen sind im Rahmen der Fusion nicht geplant.

Den Mitarbeitern eine sichere Zukunft bieten
Manfred Stevermann, Vorstandsvorsitzender der alten wie der neuen Sparda-Bank West, blickt jetzt nach vorn: „Niedrigzinsphase, Regulatorik, Digitalisierung – es warten eine Menge Herausforderungen auf uns, die wir als größere Bank besser bewältigen können.“

Die letzten juristischen Schritte für die Verschmelzung sollen nun zügig gegangen werden. Rechtswirksam wird die Fusion mit öffentlicher Bekanntmachung der Eintragung im Genossenschaftsregister voraussichtlich Mitte August.

Mit Blick auf die Belegschaft betont Manfred Stevermann: „Alle haben im Rahmen der Fusion eine Standort- und Beschäftigungszusage erhalten. Wir wollen unseren künftig rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine sichere Zukunft bieten und ein noch attraktiverer Arbeitgeber sein.“ Unternehmenssitz auch der neuen Sparda-Bank West ist Düsseldorf, Münster wird als Zweigniederlassung ein weiterer Hauptstandort sein.

Viel Erfahrung im Führungsgremium
Das Vorstandsgremium der neuen Sparda-Bank West vereint viel Erfahrung aus beiden Banken. Die Vorstandsmitglieder der bisherigen Sparda-Bank West behalten ihre Positionen: Manfred Stevermann bleibt Vorstandsvorsitzender und Andreas Lösing dessen Stellvertreter. Michael Dröge und Dominik Schlarmann vervollständigen den Vorstand. Silke Schneider-Wild, noch Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Münster, wird die avisierte Position im Vorstand der neuen Sparda-Bank West vorerst noch nicht einnehmen können. Grund dafür sind Vorgaben der Bankenaufsicht (BaFin), die von neuen Vorständen mehrjährige Erfahrungen in Banken mit einer vergleichbaren Struktur und Größe verlangt. Die neue Fusionsbank Sparda-Bank West ist nach Auffassung der BaFin aber eben von ihrer Größe, ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten und ihren Risiken nicht mit dem bisherigen Institut in Münster vergleichbar. Da eine solche Entscheidung der BaFin durchaus vorkommen kann, befindet sich im Verschmelzungsvertrag eine entsprechende Regelung. Silke Schneider-Wild wird zuerst als Generalbevollmächtigte und Prokuristin starten, um dann zügig in die Position der zweiten stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden nachzurücken. Weiterer Generalbevollmächtigter in der neuen Sparda-Bank West bleibt Hermann-J. Simonis. Martin Dietz, aktuell noch Vorstand der Sparda-Bank Münster, wird ebenfalls Generalbevollmächtigter in der neuen Bank.

Günstigere Konditionen
Für die Mitglieder und Kunden der neuen Bank wird sich wenig ändern: Kontodaten, Ansprechpartner oder Kommunikationswege bleiben identisch. Sparbücher, Gewinnsparlose, Kreditverträge und andere Dokumente behalten ihre Gültigkeit. Die Kunden der Sparda-Bank Münster werden von der Zusammenführung der Girokontomodelle in der günstigeren Variante der bisherigen Sparda-Bank West profitieren. Manfred Stevermann sieht die Fusion ausdrücklich als Gewinn für die Mitglieder und Kunden beider Banken: „Wir sichern unser Filialnetz und die Präsenz vor Ort. Wir bieten noch mehr Beratungsqualität und weitere digitale Angebote. Das kommt nicht nur allen aktuellen Kunden zugute, sondern macht uns auch interessant für neue Kunden.“ Zudem hat der Vorstandsvorsitzende ein weiteres Plus im Gepäck: „Zur Feier des Zusammenschlusses bieten wir Baufinanzierern besonders günstige Fusions-Sonderkonditionen beim Volltilgerdarlehen sowie beim Darlehen für Modernisierer und Renovierer an.“

Erfreuliches Geschäftsergebnis
Neben dem Top-Thema Fusion ließ Manfred Stevermann auf der Vertreterversammlung die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres Revue passieren. Und die waren aus seiner Sicht „mit Blick auf die nach wie vor schwierige Marktlage wirklich erfreulich“. Die Bilanzsumme der Sparda-Bank West lag 2017 bei 9,2 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 355 Millionen Euro oder 4,0 Prozent. Die Kundeneinlagen stiegen von knapp 8 Milliarden auf mehr als 8,3 Milliarden Euro – plus 4,4 Prozent. Die Kundenkredite summierten sich auf gut 4,5 Milliarden Euro – minus 1,1 Prozent.

Die Neuzusagen bei den Baufinanzierungen beliefen sich auf 566 Millionen Euro, der Gesamtbestand erreichte etwa 4,5 Milliarden Euro – ein Anstieg um 0,4 Prozent. Dem Rückgang bei den persönlichen Krediten um 51,8 Prozent auf 55 Millionen Euro 2017 steht ein sehr erfolgreiches erstes Kooperationsjahr mit dem genossenschaftlichen Partner easyCredit gegenüber. „Die Konsumentenkredite“, so Manfred Stevermann, „sind für uns vom Zins- zum Provisionsgeschäft geworden. Und sie werden in Zukunft für unsere Bank noch wichtiger werden.“

Das Zinsergebnis sank um 12 Prozent auf 127,3 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern um 19,5 Prozent auf 47,5 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss bezifferte sich auf 13,8 Millionen Euro – ein Minus von 24,7 Prozent gegenüber 2016. Die Vertreterversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und beschloss eine Dividendenzahlung von 2,0 Prozent – und damit eine Gewinnbeteiligung für die Genossenschaftsmitglieder genau im Durchschnitt aller Sparda-Banken.

Über die Sparda-Bank West
Die Sparda-Bank West ist eine Genossenschaftsbank für Privatkunden und das siebtgrößte genossenschaftliche Kreditinstitut Deutschlands. Die Bank betreibt 67 Filialen sowie spezialisierte ImmobilienFinanzCenter in fast ganz NRW. Ziel der Sparda-Bank West ist es, Bankgeschäfte für die Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Hochwertige Produkte und leistungsstarke Services überzeugen ebenso wie ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei ist die Sparda-Bank West mehr als eine Bank: Gemeinschaft hat einen hohen Stellenwert. Dazu gehört, sich den Menschen in der Region verbunden zu fühlen und ein sympathischer, vertrauenswürdiger Partner zu sein.

Über die Sparda-Banken

Die Sparda-Banken in Deutschland sind elf Genossenschaftsbanken, die im Verband der Sparda-Banken e. V. zusammengeschlossen sind.

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