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Soziales Kultur Kunst

Stiftung der Sparda-Bank West schenkt der Europäischen Kulturhauptstadt Essen die Gewinnerarbeit des fünften Sparda-Kunstpreises NRW
Ein Ausflug auf die "Sonnenseite"

Düsseldorf, 13. Juli 2010. Ein Balkon wie aus der Gründerzeit, der an einem mehr als acht Meter hohen Stahlgerüst befestigt in südliche Richtung zeigt, hin zur „Sonnenseite“. Genau so lautet auch der Titel des Werks von Michael Sailstorfer. Er ist der neue Preisträger des Sparda-Kunstpreises NRW. Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West zeichnet damit jedes Jahr eine Skulptur aus, die für den öffentlichen Raum gedacht ist.

2010 ging es darum, mit einem Objekt den neuen Park des Essener Universitätsviertels – die grüne mitte Essen - zu gestalten. Die Idee von Michael Sailstorfer überzeugte die Jury unter anderem deshalb, weil seine Skulptur begehbar ist und damit viele Besucher in das neue Areal im Herzen von Essen locken wird.

„Jeder Spaziergänger kann auf den Balkon steigen und von dort das gesamte Gebiet überblicken – auf diese Weise verbinden sich Kunst und Alltag miteinander“, erklärt Stiftungsvorstand Martin Recker. Er bedankt sich bei der Stadt Essen und der Jury für die ausgezeichnete Zusammenarbeit beim Sparda-Kunstpreis und gratuliert der Kulturhauptstadt zum neuen Park mitten im Zentrum.
    
Den Sparda-Kunstpreis NRW verleiht die Stiftung damit nun schon zum fünften Mal. Er soll Kunst erlebbar machen und ihren sozialen Aspekt hervorheben. Das ist ganz im Sinne des Künstlers Sailstorfer. Der 1979 geborene Niederbayer, der heute in Berlin lebt, hat mit der „Sonnenseite“ ein Werk für alle Bewohner und Besucher Essens geschaffen. „Die Skulptur wird zur Bühne des täglichen Lebens, indem sie auf unterschiedlichste Weise gesehen und genutzt wird“, erläutert er das Objekt. Es wird maßgeblich dazu beitragen, dass die vorher viele Jahre lang brachliegende Fläche sich zur „grünen mitte Essens“ entwickelt – einem Treffpunkt für die Bürger, der Innenstadt und Universität miteinander verbindet und damit zeigt, wie gelungene Stadtplanung aussehen kann.

Dieses Ziel unterstützt die seit mehr als 100 Jahren in der Region tätige Sparda-Bank West. Schließlich fühlt sie sich den Bürgern am Standort ihres ehemaligen Hauptsitzes Essen sehr verbunden. Heute ist sie mit fünf Filialen, vier SB-Centern und der fahrbaren Anlaufstelle SpardaLiner in der Stadt vertreten. Martin Recker erläutert: „Als Genossenschaftsbank ist es uns seit jeher ein großes Anliegen, Verantwortung für unser Umfeld zu unternehmen. Deshalb leisten wir mit der Skulptur einen Beitrag dazu, die Kulturhauptstadt noch vielfältiger zu machen.“

Der Sparda-Kunstpreis NRW
Seit 2006 vergibt die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West den Sparda-Kunstpreis NRW. Das Ziel des mit 100.000 Euro
dotierten Wettbewerbs lautet: Städtischen Räumen eine neues, unverwechselbares Profil geben und damit die Akzeptanz und Identifikation von Bewohnern und Bürgern mit ihrer Arbeits- und Lebenswelt erhöhen.

Bogomir Eckers Skulptur „nur oben“ wurde als erstes Kunstwerk für den öffentlichen Raum 2006 in unmittelbarer Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs aufgestellt. 2007 erhielt die Stadt Dortmund die Stahlskulptur „Chip“ von Stefan Sous. 2008 ging die Gewinnerarbeit „Ein neuer erfolgreicher Tag“ des belgischen Konzeptkünstlers Guillaume Bijl nach Wuppertal. Und im vergangenen Jahr schenkte die Stiftung der selbsternannten Bundeshauptstadt der Energie Grevenbroich das Kunstwerk „permanent lightning“ des in Düsseldorf lebenden Schweizers Thomas Stricker für den Eingangsbereich ihres Stadtgartens.

Kunstpreisübergabe am 2. Juli 2010
Unter dem Motto „Non solo verde“ eröffnete die Stadt Essen am 2. Juli 2010 den Park im neuen Universitätsviertel -grüne mitte Essen.

Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West übergab im Rahmen der Parkeinweihung die Gewinnerarbeit des Sparda-Kunstpreises NRW an die Stadt Essen. Abgerundet wurde die Kunstpreisübergabe mit einem buntem Programm für Kinder, Live-Musik mit Wolf Codera und Gästen sowie einem Höhenfeuerwerk.

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